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Kulissendepot Volkstheater

Kulissendepot Volkstheater

Daten

  • Planungszeit: September – November 2012
  • Leistungsumfang: Machbarkeitsstudie
  • Bauherren: Sans Souci Group (Direktion: Norbert Winkelmayer)
  • Projektarchitekt: Mario Watz
  • Fotos/Pläne: ©Wehdorn Architekten / ©Wehdorn Architekten

Plan

Projekt: Kulissendepot Volkstheater

Die Methodik des Gutachtens für die Einschränkung der Unterschutzstellung

Im Jahr 2014 feiert das Volkstheater in Wien sein 125-jähriges Bestehen. Das Haus an der Museumstraße gilt als eine der bedeutendsten Schöpfungen der Theaterarchitekten Fellner und Helmer. Der Bauzustand des Gebäudes, vor allem im Bereich der infrastrukturellen Einrichtungen, muss bedauerlicherweise als sehr schlecht eingestuft werden. Es fehlt nicht zuletzt eine direkte Zulieferung zur Bühne; die vorhandenen Depots und Werkstätten sind an der Grenze ihrer Kapazität.

Ziel der Studie war die Findung eines innovativen Lösungsansatzes, der sich einerseits der historischen Umgebung unterordnet, andererseits aber Kraft genug hat, den Bauten des 19. Jahrhunderts ein zeitgemäßes Signet gegenüberzusetzen. Das Projekt sieht auf dem unbebauten Platz Ecke Museumstraße und Burggasse einen würfelförmigen Baukörper vor, der im Erdgeschoß direkt auf Bühnenebene führt und in zwei Geschoßen entsprechend Platz für die notwendigen Erweiterungsflächen bietet.

Aus konstruktiver Sicht wurde eine Stahlbeton-Skelett- Bauweise über einer Bodenplatte gewählt, die auf vier Piloten gleichsam über dem Straßenniveau schwebt, wodurch auch die größtmögliche Erhaltung des Baumbestandes gewährleistet ist. Aus gestalterischer Sicht ist das Vorbild im „Rubik-Würfel“ zu sehen.

Die einzelnen Kompartimente sind straßenseitig durch Videos und Projektionen bespielbar, bieten aber auch einen regulierten Einblick in das Depot im Sinne einer musealen Präsentation.